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Mit gemischten Gefühlen blicken wir auf das Jahr 2010 zurück. Es war eine Mischung von positiven und weniger positiven Ereignissen, von Glücksgeschichten über die Transplantation an einigen sehr kranken Kindern, bis zu unangenehmen Diskussionen mit Medizinern. All dies aber gehört zur täglichen Arbeit von Kids Kidney Care (KKC).

 

In März besuchte die Präsidentin das Skilager für transplantierte Kinder. Die von Liz Schick organisierte und von KKC unterstützte Woche war ein voller Erfolg. Der Besuch gab der Präsidentin die Gelegenheit, die Beziehung zu einigen unserer Sponsoren zu vertiefen. Im März 2010 fand auch die Produktion und Verteilung unseres Journals "In Touch®6" statt, welches eine gute Resonanz bei Medizinern, GönnerInnen und Sponsoren, Kirchgemeinden und Frauenvereinen erzielte. Inhaltlich wurden damit intime Familienschicksale über nierenkranke Kinder veröffentlicht, für welche wir uns bei den Betroffenen von Herzen bedanken. Diese Geschichten helfen uns, das Thema Nierenkrankheit im Kindesalter, einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

 

Mit dem Kiwanis Club Thalwil konnten wir für das Jahre 2010 eine Partnerschaft eingehen. Unter anderem organisierten sie von sich aus Fundraisings und die Mitglieder übernahmen unsere Muttertagsaktion "Liebe zweimal schenken", wobei sie Rosen mit einer Botschaft der Liebe und Informationen über nierenkranke Kinder an Passanten verkauften.

 

Im Juni wurde in Dübendorf zum zweiten Mal das Fussballturnier "Debii sii isch alles!!!!" durchgeführt. Der Anlass wird von Sponsoren gerne unterstützt und wir danken dem FC Cosenza für die intensive Arbeit, welche die Mitglieder leisten um das Turnier zu organisieren. Ebenfalls konnten wir nochmals mit einem Teil aus dem Erlös vom Fest der Naomi Fundation im November rechnen, wie aber auch die Einnahme aus dem durch Thomas Maier, Martial Arts Center Dielsdorf, jährlich durchgeführten Kampfkunst-Benefiz. Herzlichen Dank.

 

Die Hauptfundraising-Aktion des Jahres war aber Timons Trekk. Schon im Alter von zwei Jahren wurde bei Timon das lebensgefährliche Nephrotische Syndrom diagnostiziert. Seit 2007 ist Timon durch eine Lebendspende nierentransplantiert. Am Samstag, 18. September - dem nationalen Tag der Organspende – trekkte er 20 Kilometer durch die Kantone Solothurn und Baselland bis hinauf zum Aussichtsturm Liestal. Mit der Aktion hoffte KKC, Spenden für Timons Leistung zu gewinnen und durch das Symbol des Aussichtsturms zu zeigen, dass Timon durch die erfolgte Transplantation eine neue Aussicht auf sein Leben geniesst. Die Aktion war ein Erfolg. Timon hat für uns Einnahmen von über 20'000 Franken generiert. Die Basler Zeitungen berichteten vor und nach dem Event darüber. Mit Hilfe unserer Sponsoren konnten wir mehr als 80'000 Haushalte über unser Anliegen – Unterstützung für nierenkranke Kinder, wie auch die Organspende - ansprechen.

 

Um weitere Aufmerksamkeit für die Aktion zu gewinnen, trekkten die Ex Vize Miss Schweiz, Melanie Meier und ihr Mann Rudi Bindella mit ihrem 3 Monate alten Baby Allegra ebenfalls mit. Melanie Bindella ist diplomierte Pflegefachfrau, die nierenkranke Patienten gepflegt hatte. An dieser Teilnahme zeigte die Schweizer Illustrierte viel Interesse. Wir bekamen eine Seite auf SI Online. Dadurch erreichten wir unzählige Besucher. Der Bericht ist noch im Archiv SI Online zu lesen.

 

KKC ist Mitglied des Schweizer Transplantierten Vereins. Im Sommer nahmen wir am Symposium für Transplantierte teil. Hier war es möglich, gute Kontakte in der Presse, Medizin und beim Fernsehen zu knüpfen. Solche Symposien sind für uns unentbehrlich. Wir müssen uns stets auf dem Laufenden halten. Gegenüber unseren Betroffenen sind wir verpflichtet, uns gut zu informieren, um diese Informationen an Eltern, die bereits mit der Pflege ihrer Kinder strapaziert sind, weitergeben zu können. Zu diesem Zwecke nahm die Präsidentin auch an medizinischen Symposien teil. KKC entwickelt sich vermehrt zu einer Beratungsstelle für Eltern die Beistand suchen.

 

Mit einem weinenden Auge mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass sich die Mitglieder des Elternvereins für nierenkranke Kinder VENK nicht mehr für den Fortbestand ihres Vereins interessierten. Anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung im November entschlossen die Mitglieder, den Verein aufzulösen. Mit KKC haben die betroffenen Eltern der Kinder auch zukünftig einen zuverlässigen Ansprechpartner für ihre Anliegen. Wir beteiligten uns aktiv in den Entscheidungsprozessen und setzten uns jeweils tatkräftig für die Eltern ein. Der Elternverein wurde dadurch überflüssig. Wir bedanken uns bei VENK für die Vergabe von 50% des bei der Auflösung des Vereins verbliebenen Vermögens. Die andere Hälfte des Vermögens wurde der Abteilung für Nephrologie im Kinderspital Zürich geschenkt.

 

KKC ist auch mit der Stiftung Swisstransplant assoziiert. In 2010 feierte Swisstransplant ihr 25igstes Jubiläum. Wir nahmen an einem Abendfest teil. Damit wollten wir unsere Solidarität mit der Arbeit der Stiftung zeigen. Im vergangenen Jahr gab es aber auch gelegentlich Konflikte mit Swisstransplant. Als Assoziierte ist es uns umso wichtiger, nicht nur nachhaltig sondern auch im Voraus über Standpunkte und Arbeitsrichtung von Swisstransplant orientiert zu sein. Die heftigste Auseinandersetzung fand statt, als wir leider aus der Zeitung erfahren mussten, dass Dr. Immer eine unseres Erachtens nach provokative Meinung über die Verteilung von Spenderorganen geäussert hatte. KKC schrieb an viele gleichgesinnte Organisationen und bat um ihre Meinung zu Dr. Immers Idee der Organverteilung nach Nützlichkeit statt medizinischer Dringlichkeit. Alle waren mit uns einig, dass diese Ansicht nicht akzeptabel sei. Der Tages Anzeiger druckte dann unseren Standpunkt in Form eines Leserbriefs, welcher auf unserer Website publiziert ist.

 

Aufgrund weiterer misslungener Ereignisse entschied sich der Vorstand, zukünftig nur noch an Aktionen von Swisstransplant und gleichgesinnten Organisationen teilzunehmen, wenn diese ebenfalls KKC als Hilfswerk fördern. Spendengelder sind schwer zu gewinnen. Unsere Kosten werden ständig und vorsichtig von der Kassierin überprüft. Wenn unsere Aktivitäten uns nicht helfen, KKC gezielt ins Rampenlicht zu rücken, dann müssen wir halt folgerichtig auf die Zusammenarbeit mit anderen verzichten. Gegenüber unseren Spendern haben wir durch unsere Statuten die Verantwortung, unsere Einnahmen zweckmässig zu investieren.

 

Wieder in 2010 wurde KKC von Adcare ausgewählt, ein Banner auf 18 Internet Sites gratis zu zeigen. In Zusammenarbeit mit führenden Schweizer Medienanbietern wie z.B. SBB, Tages Anzeiger und Comparis ermöglicht Adcare gemeinnützigen Organisationen eine erhöhte Medienpräsenz. Unser Banner wurde gratis kreiert und insgesamt 5 Millionen Mal (im Wert von Fr. 120’000.-) gezeigt.

 

Per Ende Jahr erfüllte KKC auch seine Bringschuld gegenüber der Finanzdirektion Zürich um die Gemeinnützigkeit überprüfen zu lassen. Für eine Organisation wie KKC ist es Pflicht, die Jahresrechnungen, Revisorenberichte, Statuten und Jahresberichte regelmässig an die Dienstabteilung Recht abzuliefern. Nach Überprüfung der Dokumente bestätigte das Kantonale Steueramt weiterhin die Gemeinnützigkeit und Steuerbefreiung von KKC.

 

Nach fünf Jahren Mitgliedschaft im Vorstand als Beisitz ist Kate Hönigsberg in 2010 zurückgetreten.

Wir danken Kate Hönigsberg für die Energie die sie in unsere Aktionen investiert hatte. Wir haben sie als zuverlässige Mitarbeiterin erlebt, die sich sehr engagiert hat, Sponsoren für unsere erbrachte Leistung bei den Events zu gewinnen. Ich möchte auch ein grosses Dankeschön an allen Vorstandsmitgliedern für ihre kontinuierliche karitative Leistung aussprechen.

 

Wie jedes Jahr sagen wir ein grosses Dankeschön unserem Rechtsanwalt Jürgen Imkamp (Baur und Imkamp, Dübendorf) für seine kontinuierliche pro bono Leistung. Gleich wie beschäftigt er ist, schenkt er uns immer seine wertvolle Zeit. Ebenfalls ein grosser Dank geht an Ueli Camenzind (Type Design AG) und Roland Wirz (basicline AG). Ihre Geduld ist unendlich. Für die ehrenamtliche Prüfung unserer Buchhaltung durch den Revisor René Brüderli (Reviso AG, Egg b. Zürich) und die kostenlose Betreuung unserer Website durch Lucas Eiholzer (eiweb.ch) sagen wir ein herzliches Dankeschön.

 

Wir bedanken uns auch bei allen die uns mit ihren finanziellen Beiträgen helfen, unseren nierenkranken Kindern unter die Arme zu greifen und ihren Eltern beizustehen.

 

 

Marilyn Zeller-Walker Präsidentin

Stadel, im April 2011

 

 

 

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