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Anfangs 2004 zeigte die Presse ein intensives Interesse an der Lebendtransplantation für Leonie Zeller, welche im Oktober 2003 durchgeführt wurde. Die Fotoreportage der Operation durch Daniel Rihs kam in der Zeitschrift Schweizer Familie besonders zur Geltung. Die Redaktion fasste Mut und zeigte der Leserschaft sehr intime Aufnahmen der Organentnahme. Danach kam wieder eine Flut von Anfragen an Kids Kidney Care für Spenderausweise. Später im Jahr wurde diese Fotoreportage in der Bieler Fotoreportage Ausstellung geehrt und dies führte zu einer verstärkten Sensibilisierung über das Thema Organspende.

 

Dadurch kamen auch viele Einladungen an die Präsidentin, Vorträge über die Transplantation bei Frauenorganisationen und Kirchgemeinden zu halten. Einige dieser Vorträge wurden später im Jahr durch grosszügige Spenden anerkannt. Zusammen mit den zahlreichen Anfragen nach Spenderausweisen mittels unserer Website, konnte Kids Kidney Care in 2004 nochmals ein Rekordjahr in der Verteilung von Ausweisen vorzeigen.

 

Wie in früheren Jahren unterstützte Kids Kidney Care das von Tackers durchgeführte Skilager für transplantierte Kinder im Wallis.

 

Versuche, unsere gelagerten Elefantenartikel zu verkaufen, scheiterten an den Administrativ- und Reisekosten, die mit dem Besuch von Bazaren verbunden sind. Durch unsere schriftlichen Bewerbungen an Frauenvereine hofft die Präsidentin, Interessenten zu finden, die bereit sind, unsere Lagerartikel sowie unsere Logobuttons in unserem Namen zu verkaufen. Der Vorstand entschied, keine weiteren Ausgaben zu bewilligen, um einen schnellen Verkauf zu fördern.

 

Im Frühling des Jahres sah sich der Vorstand mit einem unglücklichen Problem konfrontiert. Das jährliche Dialyselager für nierenkranke, sowie nierentransplantierte Kinder ist vom Kinderspital Zürich organisiert und durchgeführt. Kinder, die in anderen Dialysezentren der Schweiz behandelt werden und teilnehmen möchten, sind selbstverständlich willkommen, sollten aber von ihren eigenen Dialyseschwestern begleitet werden. Leider wollte keine Betreuerin aus dem Inselspital Bern am Lager teilnehmen. Wir verhandelten mit der Berner Abteilung, fanden jedoch keinen Konsens. Danach suchten wir durch Adecco eine temporäre Dialysekrankenschwester, welche die Berner Kinder begleiten konnte. Wir wurden dabei von verschiedenen Berner Institutionen finanziell unterstützt. Anstellen mussten wir schliesslich niemanden, da Dr. Th. J. Neuhaus sich zum guten Ende dann kompromissbereit zeigte und sein Team anschliessend das einzige von Bern mitreisende Kind betreute, wobei es wichtig ist, klarzustellen, dass die Dialysekrankenschwester des Kinderspitals während der Lagerwoche auf karitativem Basis die vielen Überstunden bereit sind zu arbeiten).

Kids Kidney Care teilte den geschenkten finanziellen Beitrag für das Lager und erzielte alleine für diese Betreuung eine Spende von Fr. 5000.-. Wir hoffen sehr, dass im 2005 das Berner Team freundlicherweise die dalysierten PatientInnen aus Bern für das Lager unterstützen wird. Der Vorstand von Kids Kidney Care sprach seine Bestürzen über die interkantonalen Schwierigkeiten im Gesundheitswesen aus.

 

Viel Energie wurde in unsere Fundraising-Jahrespromotion "Startrek" investiert. Im Jubiläumsjahr des St. Jakob nahm die Präsidentin die uralte Pilgerreise nach Santiago de Compostela alleine unter die Füsse, um Spendengelder zu sammeln. Zwischen St. Jean Pied de Port in Frankreich und dem Zielort liegen über 800km. Selbst von einer Niereninfektion auf dem Weg betroffen, konnte sie während fünf Wochen im Juli/August 700km über die Pyrenäen und quer durch Spanien marschieren. Die Präsidentin wollte mit dieser Aktion nicht nur ihre Dankbarkeit für die Gesundheit ihrer neutransplantierten Tochter zeigen, sondern glaubte damit auch, ihre Leistung in einen finanziellen Erfolg für Kids Kidney Care umwandeln zu können. Obwohl mehrere unserer GönnerInnen mit Freigebigkeit reagierten, musste sie mit Enttäuschung feststellen, dass sie mit wenig Unterstützung der angesprochenen Öffentlichkeit rechnen konnte und somit die erwarteten finanziellen Ziele nicht erreicht werden konnten. Nichtsdestotrotz, dank der Benutzung von spartanischen Unterkünften für Pilger auf dem Jakobsweg und der karitativen Leistung unserer Kids Kidney Carers in der Gestaltung unserer Promotionsliteratur, zusammen mit den ausreichend gewonnenen Sponsorengeldern, welche die Kosten der Aktion decken mussten, konnte Kids Kidney Care wie bereits in vorherigen Jahren alle Bedürftigen sowie das jährliche Dialyselager weiter unterstützen. In den Herbst- und Wintermonaten erhielt die Hilfsorganisation zahlreiche grosszügige Spenden. Diese kamen als Folge des Medieninteresses im Zürcher Unterland an der vollbrachten Pilgerreise, sowie aus Vorträgen über die Reise vor Pilgergruppen und auch Kirchgemeinden durch die Präsidentin.

 

Mit grossem Bedauern mussten wir bei der Generalversammlung den Rücktritt unseres Vize-Präsidenten David Hönigsberg* entgegennehmen. Aus gesundheitlichen Gründen tritt er in der Mitte des Vereinsjahrs zurück. Wir bedankten uns bei ihm für seine unermüdliche und geschätzte Arbeit zu Gunsten der Organspende und dem Wohl von nierenkranken Kindern. Wir wussten, er tat sich damit schwer, sich von der Hilfsorganisation zurückziehen zu müssen. Ebenfalls kündigte Frau Esther Reichenbach ihren Rücktritt per Ende des Vereinsjahrs an. Für die Erledigung einer komplizierten und zeitraubenden Arbeit über drei Jahre hinweg, welche sie für uns auf karitativer Basis erbrachte, möchten wir hier einen besonderen Dank aussprechen. Bis heute haben wir keinen neuen QuästorIn gefunden, der bereit ist, diese ehrenamtliche Aufgabe zu übernehmen.

 

Im Jahre 2004 erfolgte auch die Gründung eines Vereins für Lebendspender - SOLV - durch unser Gründungs-Ehrenmitglied Professor Gilbert Thiel. Die Präsidentin vertritt Kids Kidney Care bei SOLV und wir hoffen auf eine enge Zusammenarbeit mit dieser jungen Vereinigung.

 

In diesem Jahr beteiligte sich Kids Kidney Care an den Kosten des von VENK organisierten Samichlaus-Hocks zur Hälfte.

 

Kids Kidney Care nahm auch am Tag der Transplantation im Wallis teil; wurde anlässlich der Feier des Unispitals – 40 Jahre Transplantation Schweiz – von der Präsidentin vertreten und traf regelmässig mit den assoziierten Organisationen der Swiss Transplant zusammen. Swiss Transplant lud die Assoziierten dazu ein, ein Stiftungsratmitglied aus ihrem Kreis zu wählen. Dieses Stiftungsratmitglied sollte dann während seiner Amtsdauer über zwei Jahre bei Swiss Transplant die Meinungen und Bedürfnisse der Organisationen vertreten. Kids Kidney Care stellte kein Mitglied zur Wahl, da wir keine grosse Patientenorganisation sind und mit einem solchen arbeitsintensiven Amt überlastet wären.

 

2004 sah die erfolgreiche Produktion und Herausgabe unseres dritten Journals – In Touch 3 (mit 28 statt 24 Seiten) - welches viele Information über die Nierenkrankheit, sowie Transplantation auf eine einfache und gut lesbare Art weitergibt. Wir konnten in dieser Ausgabe mit viel Unterstützung von betroffenen Familien zählen, welche auch zu einer von Interessenten gut angenommenen Publikation beigetragen hat. Wir danken den Kindern und Familien, die uns erlaubten, ihre intimen Geschichten darzustellen.

 

Wie im jeden Vereinsjahr verdanken wir unseren ehrenamtlichen Revisoren, Reviso AG, wie auch unseren Rechtsanwalt, Jürgen Imkamp, der uns pro bono berät. Ebenfalls bedanken wir uns bei Lucas Eiholzer, eiweb.ch – webdesign, der unsere Homepage weiter kostenlos gestaltet, sowie dem Lithograf Roland Wirz, Basicline, für seine kontinuierliche karitative Arbeit.

 

 

Die Präsidentin

 

Stadel, im September 2005

 

 

*Am 3. Februar, 2005 ist David Hönigsberg in seinem 45. Altersjahr im Universitätsspital Zürich gestorben.

 

 

 

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