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Am Anfang 2003 blickten wir über 5 Jahre Engagement zurück und stellten fest, dass, obwohl die Aktionen die wir bisher durchgeführt hatten, unser Anliegen unter der Bevölkerung bekannt machten, sie brachten - mit der Ausnahme von Leonie’s Lauf I und Leonie’s Lauf II - selten einen grossen pekuniären Gewinn. Nur dank der grosszügigen Unterstützung unserer Sponsoren konnten wir sonstige Aktionen als finanzielle Erfolge buchen.

 

Mit karitativer Leistung von hilfsbereiten Firmen konnten wir in 2002 immer noch rechnen. Hingegen waren die direkten Sponsorengelder wie auch die Spendereingänge drastisch zurückgegangen. Daher beschloss der Vorstand Anfang 2003 keine Promotionen im 2003 zu veranstalten, welche nicht zu 100% von Sponsorengeldern finanziert werden könnten. Dazu liess die Präsidentin den Lohn, den sie im Jahre 2002 für ihre Leistung als 50% Geschäftsführerin verdient hatte, verkürzen um die Finanzen nicht weiter zu strapazieren.

 

Diese Entscheidungen erwiesen sich auch als richtig, da die Präsidentin im Jahre 2003 mit einem überfordernden persönlichen Programm als allein erziehende Mutter von drei Kindern konfrontiert wurde. Auch konnten keine Sponsoren für geplante Aktionen gefunden werden. Mit dem Umzug der Präsidentin an einen neuen Wohnort, wechselte auch die Adresse des Vereins. Ab Sommer begann die Präsidentin sich für eine am 28. Oktober geplante Lebendtransplantation von ihr an ihre nierenkranke Tochter Leonie vorzubereiten. Anschliessend benötigte Sie eine dreimonatige Erholungsperiode. Ebenfalls wollte sie ihre Zeit im Herbst der Genesung ihrer transplantierten Tochter widmen.

 

Trotzdem besuchte Frau Zeller im Jahre 2003 unermüdlich Institutionen und Vereine um über die Nierenspende zu informieren und für Kids Kidney Care zu werben. Die Leitung, die Administration, die PR usw. wurden von der Präsidentin weiter geführt um die vielen betroffenen Familien weiterhin unterstützen zu können, denen ohne Kids Kidney Care keine finanzielle Hilfe zugesprochen würde. Nach dem Motto der Organisation – "Damit nierenkranke Kinder von heute unabhängige Erwachsene von morgen werden".

 

Diese aussergewöhnlichen Zustände und entgegen der Philosophie von Kids Kidney Care, keine so genannten Bettelaktionen beim bereits überforderten Publikum durchzuführen, entschied sich der Vorstand eine einmalige Bettelbriefaktion an "Unsere ehemaligen GönnerInnen" von der Präsidentin durchführen zu lassen. Einige Angesprochene reagierten mit Grosszügigkeit und es gelang der Hilfsorganisation keine Bedürftigen zurückweisen zu müssen. Dazu wurde Kids Kidney Care von einigen Frauenvereinen und Kirchgemeinden berücksichtigt und bekam die substantiellen Erlöse ihrer Herbst und Weihnachtsbazare geschenkt.

 

Da die Medien öfters über die Geschichte der nierenkranken Leonie berichtet hatten, zeigte Telé Züri und die Schweizer Illustrierte viel Interesse an ihrer Lebendtransplantation. Beide präsentierten ihre neu erfreuliche Gesundheit durch die Operation dem Publikum als Grund zur Freude aber auch als Grund zur Sorge. In der Schweiz geht die Anzahl der Nierenspenden drastisch zurück. Um das Leiden der Kinder zu vermeiden, "opfern" mehr und mehr Eltern eine ihrer gesunden Nieren zum Wohl ihrer kranken Kinder. Aus der Not wird eine Tugend. Damit stellen Ärzte ihren Eid, keinem zu schaden, selber in Frage. Glücklicherweise brachten die Berichte über Leonie eine Flut von Anfragen nach Spenderausweisen.

 

Daniel Rihs, der Kids Kidney Care bei unseren Aktionen als Fotograf unterstützt, wurde von der Familie Zeller und vom Universitätsspital erlaubt eine intensive Fotoreportage des Lebendtransplantation-Eingriffs an Leonie zu gestalten. Diese Reportage wurde von L’illustré und der Schweizer Familie angenommen und ausführlich dem Lesepublikum gezeigt und erklärt. Dazu werden die Fotos im 2004 auf der Website vom Bundesamt für Gesundheit gezeigt. Da die Organspende im jedem Fall unentgeltlich ist, wollte Kids Kidney Care und insbesondere Frau Zeller es vermeiden, die Transplantation als Geldquelle zu benutzen. Weder Kids Kidney Care noch die Familie Zeller hatten einen finanziellen Gewinn durch die Fotoreportage.

 

An der Generalversammlung im Juli 2003 wurde Marilyn Zeller-Walker als Präsidentin der Hilfsorganisation wiedergewählt. Der ganze Vorstand, die Rechtsanwälte und der Revisionsstelle wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

 

Mit den Berichten über Leonie’s Transplantation kam aber wie versprochen das persönliche Engagement von Leonie für die Transplantation und die Verbreitung von Information über die Nierenkrankheit zu einem Ende. Kids Kidney Care hofft, dass andere Familien nun Mut fassen werden ihre Geschichten zu erzählen damit die Bevölkerung weiter über Nierenkrankheiten und die begleitenden Schwierigkeiten informiert werden kann. Dies mit dem Endziel, dem Bürger zu zeigen, dass eine Transplantation Leben retten kann, wie wichtig es ist einen Spenderausweis auf sich zutragen.

 

Nochmals danken wir unserem Rechtsanwalt, Jürgen Imkamp, Baur und Imkamp, sowie der Revisionsstelle Eichenberger Treuhand AG, die uns weiterhin pro bono unterstützen. Ebenfalls danken wir neu Lucas Eiholzer von eiweb.ch – Malters, der die Updates unserer Website auf karitativer Basis für uns professionell durchführt.

Am Ende des Vereinsjahres entschied Frau Zeller, in Absprache mit dem Vorstand, auch im 2004 ohne Lohn Kids Kidney Care vorzustehen.

 

 

Marilyn Zeller

Stadel im März 2004

 

 

 

 

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