"Ich will noch nicht sterben"


 

 
 

Aus der ermunternden Biographie des schwerkranken Nathanaels "Ich wünsche mir..." von Krankenschwestern im Inselspital Bern liebevoll geschrieben.

 

Drei Wochen nach seinem ersten Geburtstag äusserten sich die ersten Krankheitszeichen wie Appetitlosigkeit, Erbrechen, Husten, Fieber und Schnupfen. Seine Eltern meinten, er habe eine gewöhnliche Grippe. Auffällig wurde es erst, als er bleich wurde und schneeweisse Lippen bekam. Die Diagnose hiess: Hämolytisch-urämisches Syndrom.

 

Die Ärzte und die Familie hofften auf eine baldige Genesung. Doch aus den vorgesehenen drei Wochen Spitalaufenthalt wurde ein halbes Jahr. Dies war eine grosse Belastung für die ganze Familie. Die Mutter musste ihren Tagesablauf neu einteilen, damit sie Nathanael im weit entfernten Krankenhaus besuchen und betreuen konnte. Das Dialysieren wurde schwierig, manchmal sogar unmöglich. Das war eine sehr schwere Zeit für Nathanael und seine Familie. Alle hatten Angst und hofften, dass er möglichst schnell eine Niere bekommen würde. Er merkte, wie schlecht es um ihn stand, und er äusserte: "Ich will noch nicht sterben". Jedoch das Warten auf eine neue Niere dauerte an...

 

Nathanaels schlechte Phasen haben sich immer auf die ganze Familie ausgewirkt. Die Brüder wurden sehr anhänglich, da sie merkten, dass die Mutter weniger Zeit mit ihnen verbringen konnte; auch ihre Schulleistungen liessen nach.

 

Rund um die Uhr für ein nierenkrankes Kind da zu sein, verändert nicht nur das Leben einer Mutter von Grund auf, sondern wirkt sich auch auf die anderen Familienmitglieder problematisch aus. Nierenkranke Kinder brauchen mehr Aufmerksamkeit; sie müssen mit Diät oder auch künstlich ernährt werden. Sie ermüden viel rascher und können sich dadurch nur beschränkt in die Gemeinschaft gleichaltriger Kinder einfügen. Oft ist es ihnen trotzt normaler Intelligenz nicht möglich, dem Schulunterricht ihrer Altersstufe zu folgen.

 

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